Prosopagnosie

« 1 / 5 »

Sarah Hornikel
Prosopagnosie
ist die sprachlich korrekte Bezeichnung für die umgangssprachliche Gesichtsblindheit. Aus ihr resultiert die Unfähigkeit, Gesichter als bekannt oder unbekannt einzustufen und Personen nur anhand ihres Gesichts identifizieren zu können.
Dabei handelt es sich um eine Störung, die keine weiteren Einschränkungen des visuellen Sehens birgt.

Da es sich um eine Wahrnehmungsstörung von Geburt an handelt, fällt es vielen Betroffenen gar nicht oder sehr spät auf, dass sie bekannte Personen nicht anhand ihres Gesichts wieder erkennen können. Viele Prosopagnostiker berichten davon, gemerkt zu haben, dass mit ihnen etwas nicht stimmt, konnten dies aber nicht zuordnen.

Ausgehend von dieser Tatsache befasst sich meine Arbeit mit der visuell, informativen Aufklärung des Themas, vor allem im Hinblick auf die angeborene Prosopagnosie.

Gegliedert in 5 Broschüren werden Teilbereiche behandelt, die das Thema aus verschiedenen Sichtweisen beleuchten.